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Helena Rens, Nichte der im KZ-Frauenaußenlager Roederhof verstorbenen Maria Aerts, feierte am 5. Februar ihren 81. Geburtstag. Ihr, die seit Jahren, immer wenn es ihr möglich ist, im Mai zum Gedenken in den Grünen Grund kommt, schickten wir einen Geburtstagsbrief.
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Liebe Inge
Im Namen meiner Mutter möchte ich mich herzlich für Ihre freundlichen Glückwünsche und Ihre anerkennenden Worte bedanken.
Sie bedeuten ihr sehr viel.
Ihre Ermutigung gibt ihr Kraft, die Forschung zum Schicksal ihrer Tante Maria und ihres Onkels Frans weiterhin mit großem Engagement fortzusetzen. Es ist ihr ein wichtiges Anliegen, insbesondere der jungen Generation von dieser schrecklichen und menschenverachtenden faschistischen Zeit zu berichten und die Erinnerung daran wachzuhalten.
Mit großer Dankbarkeit und tiefer Anerkennung haben wir erfahren, dass im Mai die Stolpersteine für unsere Familie verlegt werden.
Weiterlesen: Die Antwort von Helena Rens und Tochter Annemie Peiffer
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Liebe Helena,
zu Ihrem heutigen Geburtstag gratulieren wir Ihnen recht herzlich und wünschen Ihnen alles erdenklich Gute. Wir wünschen Ihnen auch künftig viel Kraft für die Forschung zum Schicksal Ihrer Tante Maria und Onkel Frans. Sie werden nicht nachlassen, der Jugend über diese schreckliche und menschenverachtende faschistische Zeit zu berichten.
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Wie jedes Jahr haben die Mitglieder des Förderkreises Roederhof auch 2025 in einem Jahresbrief über die Aktivitäten und Geschehnisse berichtet und diesen an die Freundinnen und Freunde geschickt.
Weiterlesen: Antworten auf den Jahresbrief 25 des Förderkreises Roederhof
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Bad Belzig, Dezember 2025
Liebe Freundinnen und Freunde in Frankreich, Belgien, Italien, England und Deutschland,
vor 80 Jahren wurde unsere Stadt von mutigen Bürgern kampflos an die Rote Armee übergeben. Die Soldaten befreiten anschließend das KZ-AußenlagerRoederhof im Grünen Grund. Ein besonderer Gedenktag! In diesem Jahr waren viele Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung des Gedenkens beteiligt. Das alljährlich vorgetragene Gedicht von Katharina Dahms „Stilles Gedenken“ war in deutscher, englischer und französischer Sprache zu hören. Der Gymnasiast Julius Model berührte Helena Rens, die zum wiederholten Male aus Belgien angereist war, mit dem Vortrag des Gedichtes in niederländischer Sprache. Die Geschichte der „Moorsoldaten“ wurde erzählt und vom Chor des Fläming-Gymnasiums gesungen. Mit seiner besonderen Rede spannte Thomas Wernicke einen beeindruckenden Bogen von den Berichten der Belgierinnen, Germaine Terwecoren und Clara Draulans-Torfs, welche die Befreiung erlebten und in ihre Heimat zurückkehren konnten. Er sprach über die Erzählungen seines Vaters auf dem Marsch nach Osten und stellte sich die Frage: Wenn ich früher geboren worden wäre und in diesen Krieg gemusst hätte, wie hätte ich mich verhalten. Er fragte: Wie verhielten sich die Belziger zum Geschehen im Lager am Rande der Stadt.
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Am 1. September, dem Weltfriedenstag, lädt der Förderkreis Roederhof wieder zum Gedenkspaziergang ein. Es ist eine Wanderung zur Geschichte des KZ-Frauenaußenlagers Roederhof, auf der vom Grünen Grund über das Geweihhaus an der Lübnitzer Straße bis zu den Resten der Munitionsfabrik der tägliche Arbeitsweg der Frauen gelaufen wird.
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Das besondere Gedenken
Vor 80 Jahren wurde unsere Stadt von mutigen Bürgern kampflos an die Rote Armee übergeben. Diese befreite anschließend das KZ-Außenlager Roederhof im Grünen Grund.
Ein besonderer Gedenktag, der das „Nie wieder!“ der Frauen und Mädchen, die das Martyrium während der faschistischen Barbarei überlebten, bekräftigt.
In einer Welt, in der es zahlreiche Kriege gibt, Rassismus und faschistisches Gedankengut in Parlamente einzieht, ist das Gedenken an die schrecklichen Geschehnisse am Ende des 2. Weltkrieges am Rande unserer Stadt besonders wichtig!
