Helena Rens, die Nichte der im Lager verstorbenen Maria Aerts, wandte sich an die anwesenden Jugendlichen mit den Worten: „Es gibt bald keine Zeugen mehr. Dann seid ihr die, die es weitererzählen müssen“ Sie forderte auf: „ Erzählt was im Faschismus geschehen ist. Fragt nach. Vergesst nicht!“ Lieder des Chores unter Leitung von Dieter Halbach, die in dieser dunklen Zeit im KZ entstanden, trugen ihren Teil zum würdigen Gedenken bei. Wam Kat, Vorsitzender des Belziger Forum e.V., rief zum Abschluss des Gedenkens zur Toleranz auf.
Anne Catherine del Marmol, Tochter der im Außenlager zu Tode gequälten Marie Luise del Marmol, schickte uns eine Betrachtung „Des morts et des monstres“. Diese ist auf unserer Seite www.aussenlager-roederhof.de in französischer und deutscher Sprache zu lesen und wurde von über 1000 Interessierten aufgerufen und gelesen.
Am 1. März 2025 startete unter Teilnahme der Gymnasiasten eine Aufräumaktion auf dem Gelände des ehemaligen KZ-Lagers, um die noch vorhandenen baulichen Reste der Baracken und der Waschbaracke von Wildwuchs zu befreien und wieder richtig sichtbar zu machen.
Der Gedenkspaziergang am Weltfriedenstag, dem 1. September, ist inzwischen zur Tradition gewordenen. Im Laufe des Jahres kamen auch Schulklassen und interessierte Gruppen.
2026 treffen wir uns zum Gedenken am 4.Mai 2025 im Grünen Grund und würden uns freuen, wenn wir auch Sie an diesem Tag begrüßen könnten.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesundes Weihnachtsfest. Angesichts der noch immer in der Welt tobenden kriegerischen Konflikte ist dieses Gedenken wichtiger denn je! Die Toten mahnen!
Mit den besten Grüßen - auch vom Bürgermeister Dr.-Ing. Robert Pulz,
Ihre Inge Richter
Vorsitzende des Förderkreises Roederhof
